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Unsere Aufgabe ist es:
Wir möchten Eltern beratend, unterstützen und helfend zur Seite stehen. Wir sind den Eltern bei der Realisierung der Zielsetzung behilflich. Die Kinder sollen in gezielten Schulungen in ihren Begabungen gefördert werden. Wir wollen die soziale Integration durch Fachkräfte erleichtern und das Bewusstsein bei Schulleitern und Lehrern hervorrufen, dass unsere Kinder anders zu fördern sind. Unsere Geschichte: Unser Sohn Mathias schlief im ersten Lebensjahr nur und mußte immer zum Essen geweckt werden. Laufen und Sprechen lernte er von Heut auf Morgen. Im Alter von 4 Jahren wußten wir schon nicht mehr, welches Spielzeug wir ihm schenken sollten. Jegliche Interesse war kurzlebig. Bis auf Eine! Ein PC. Da saß er stundenlang davor und probierte alles aus. Natürlich bei einem Absturz mußte Papa wieder ran. Und die Fragen....!!!! Hoch wissenschaftlich...! Wie zB.: "Ist man klein, ist alles (ist unser Auto) groß und ist man groß, wird alles (ist unser Auto) klein." Wir waren erst einmal sprachlos. Wie kommt der Junge darauf? Wir haben uns im ersten Moment nie die Frage gestellt, warum sich Mathias mit solchen Fragen beschäftigt. Wir hatten in diesen Moment nie daran gedacht, das Mathias hochbegabt sein kann. Problematisch wurde es dann ab der ersten Klasse der Grundschule. Wir mußten Mathias bremsen, weil er mit seinen größeren Geschwister zusammen Hausaufgaben gemacht hat. Wir sagten ihm: "Lesen und Schreiben sollst Du in der Schule lernen und nicht zu Hause." Da man ihn aber nicht 24 Stunden überwachen kann, haben wir nicht festgestellt, daß er sich seine Fragen aus einem Lexika entnommen hat. Deshalb konnten wir mit unserem Grundwissen nicht mehr alle Fragen beantworten. Wir haben dann nur noch eine Antwort gegeben: "Wenn du es wissen möchtest, da nehme dir das Lexika zu Hand, und suche darin die Antwort." Auf jeden Fall wurde durch die hohe Interesse an Grundwissen, dies für die Grundschullehrerin zur Plage. Mathias hat auf simple Fragen wissenschaftlich Antworten gegeben. Doch für die Lehrerin war dies die falsche Antwort (Jedenfalls stand diese Antwort nicht im Löschungsheft) und die Lehrerin war mit der Antwort überfordert. Immer sagte die Lehrerin stehts und ständig, seine Anworten sind falsch. Mathias dachte nun, er sei dumm und habe die Antworten im Lexika nicht verstanden. Auf jeden Fall waren die darauf folgenden 3 1/2 Jahre für Mathias die Hölle. Er wurde immer unlustiger, wollte zum Schluß auch nicht mehr zur Schule gehen. Seine Leistungen wurden immer schlechter und dann kam der Entschluß der Grundschullehrerin. "Wir sollten Mathias mal überprüfen lassen, ob er nicht lernbehindert ist, da das Abschlußzeugnis der 3. Klasse sehr schlecht sei!" Wir konnten uns dies nicht vorstellen, da Mathias für keine Aufgabe Hilfe brauchte. Wir haben ihr den Gefallen getan und haben einen Termin mit dem schulpsychologischen Dienst Rotenburg wargenommen. Der große Schock für die Lehrerin, aber auch die große Erleichterung für uns. Mathias ist hochbegabt und die Lehrerin hat dies 3 1/2 Jahre nicht festgestellt. Es kam dann die Gegenüberstellung zwischen der Lehrerin, dem Rektor und dem Schulpsychologen. Die Lehrerin mußte eingestehen, dass sie mit solchen Kindern überfordert ist. Es wurde dann ein Klassenwechsel (in die Parallelklasse) vorgenommen und siehe da!!!!! Mathias blühte wieder auf und hatte wieder Spaß am Lernen und schaffte dann auch den Sprung in die Hauptschule, wo er das Ziel hat ins Gymnasium zu wechseln. Doch der Schaden in Mathias seinem Grundwissen war bereits vorhanden. Diese schulische Wissenslücke hat sich nie wieder geschlossen. Es ist zwar die Schnellfassung von 6 Lebensjahren des Mathias, aber sie wissen ja selbst, daß man garnicht das geschulte Auge als Eltern hat, um Hochbegabung zu erkennen. Deshalb finden wir, daß sich Eltern untereinnander ihre Erfahrungen austauschen, um anderen Eltern, denen dies noch bevorsteht, hilfreich zur Seite zu stehen. Denn die Leidtragenden sind immer die Kinder. | ||||