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Zum Thema
Vorwort zum Thema Hochbegabung von
Renate Jürgens-Pieper
Die Frage, wie man "besonders begabte" oder "hoch begabte" Kinder angemessen fördern kann, wird in den lezten Jahren verstärkt öffentlich diskutiert, nachdem in den Kindertagesstätten und in den Schulen über einen längeren Zeitraum hinweg vor allem die Unterstützung von Kindern und Jugentlichen mit Lernproblemen und -defiziten im Mittelpunkt der pädagogischen Bemühungen gestanden hat. An dieser Debatte über besonders begabte Kinder und an der konkreten Verbesserung der Situation der betroffenen jungen Menschen in den Bildungseinrichtungen des Landes hat sich das Niedersächsische Kultusministerium aktiv beteiligt:
unter anderem mit der
Darüber hinaus haben Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte, sowie Schulpsychologinnen und Schulpsychologen zu dieser Fragestellung stattgefunden Mit der Einrichtung eines Schulversuchs "zur interaktiven Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderer Begabung" an einer Grundschule in Hannover sind wir einen bundesweit einmaligen Schritt gegangen. Durch die Änderung der Versetzungsverordnung, die für die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeiten zum Überspringen von Klassen deutlich erweitert hat, kam ein weiterer Schritt hinzu. Klassenkonferenzen haben bei Vorliegen guter schulischer Leistungen die Auflage zu prüfen, ob ein Springen sinnvoll und möglich ist. Außerdem ist Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe die Möglichkeit eröffnet worden, das Arbeitsergebnis zu einem selbst gewählten Thema oder zu einem Thema, das im Rahmen bestimmter vom Land geförderter Schülerwettbewerbe bearbeitet worden ist, als besondere Lernleistung in die Abiturprüfung einzubringen. Die Grundvoraussetzungen für das Erkennen und Fördern von Begabungen ist die Wertschätzung jedes einzelnen Kindes und seiner besonderen Fähigkeiten
gez. Renate Jürgens-Piper
Hochbegabte Säuglinge Weitere Informationen zum aktuellen Thema sind in Arbeit. | ||||